Christopher Reeve – Superman: Leben, Engagement & Vermächtnis
Für uns Fans bleibt Christopher Reeve in unseren Herzen ein „Superheld“
Christopher Reeve (1952–2004) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Aktivist. Weltbekannt wurde er durch seine ikonische Darstellung von Superman in vier Kinofilmen zwischen 1978 und 1987. Für viele Fans blieb er jedoch nicht nur wegen seiner Rolle als Superman in Erinnerung, sondern auch wegen seines späteren Engagements für Menschen mit Querschnittlähmung und für die Forschung zu Rückenmarksverletzungen.
Vom Schauspieler zum Superman
Nach seiner Ausbildung an der Juilliard School begann Christopher Reeve seine Schauspielkarriere auf der Bühne und im Film. 1978 gelang ihm mit Superman der internationale Durchbruch. Die Rolle machte ihn weltweit bekannt und prägte sein öffentliches Bild über viele Jahre.
Doch am 27. Mai 1995 veränderte ein Reitunfall sein Leben grundlegend. Reeve stürzte bei einem Reitwettbewerb und erlitt eine schwere Verletzung des Rückenmarks. Seit diesem Unfall war er vom Hals abwärts gelähmt und auf umfassende Unterstützung angewiesen.
Christopher Reeve bei einer Feier zur Premiere von „Figaros Hochzeit“ am 10. Oktober 1985 im Circle in the Square Theatre in New York.
Ein neues Kapitel nach dem Unfall
Nach intensiver Rehabilitation begann Reeve, seine öffentliche Bekanntheit gezielt für die Interessen von Menschen mit Querschnittlähmung einzusetzen. Er sprach über die Herausforderungen des Lebens mit einer Rückenmarksverletzung und forderte mehr Unterstützung für Forschung, Rehabilitation und die Lebensqualität betroffener Menschen.
Dabei ging es ihm nicht nur um die Aussicht auf medizinische Fortschritte. Reeve setzte sich auch dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen gehört werden und bessere Möglichkeiten erhalten, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Engagement für Forschung und Menschen mit Behinderungen
- Forschung: Reeve setzte sich öffentlich für die Forschung zu Rückenmarksverletzungen und für eine stärkere staatliche Förderung der medizinischen Forschung ein. Er unterstützte unter anderem die Forschung an Stammzellen und warb vor dem US-Senat für entsprechende Fördermöglichkeiten.
- Stiftung: 1996 gründete Reeve die Christopher Reeve Foundation. 1999 schlossen sich seine Stiftung und die American Paralysis Association zusammen. Nach dem Tod seiner Frau Dana erhielt die Organisation ihren heutigen Namen Christopher & Dana Reeve Foundation.
- Politisches Engagement: Reeve setzte sich für eine bessere Finanzierung der Rückenmarksforschung und für politische Maßnahmen zugunsten von Menschen mit Behinderungen ein. Unter anderem engagierte er sich für das Recht von Menschen mit Behinderungen, wieder ins Berufsleben einzusteigen, ohne dadurch notwendige Unterstützungsleistungen zu verlieren.
- Weiterarbeit als Künstler: Auch nach seinem Unfall blieb Reeve beruflich aktiv. Er arbeitete unter anderem als Regisseur und Schauspieler. Für seine Hauptrolle in der Fernsehproduktion Rear Window erhielt er einen Screen Actors Guild Award und wurde für einen Golden Globe nominiert.
Mehr als die Rolle des Superman
Christopher Reeve selbst wollte nicht ausschließlich über seine Behinderung definiert werden. Seine Geschichte zeigt vielmehr, wie sich eine öffentliche Persönlichkeit nach einer schweren Rückenmarksverletzung neue Aufgaben und Perspektiven erschließen kann.
Sein Engagement trug dazu bei, Rückenmarksverletzungen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gleichzeitig unterstützte er die wissenschaftliche Forschung und setzte sich politisch für Menschen mit Behinderungen ein. Die Reeve Foundation beschreibt ihn deshalb nicht nur als Schauspieler, sondern ausdrücklich auch als Aktivisten und Fürsprecher der Paralysis-Community.
Christopher Reeve und die Hoffnung auf Fortschritt
Reeve verband seine persönliche Erfahrung mit einem langfristigen Einsatz für wissenschaftlichen Fortschritt. Er unterstützte Forschungsprojekte, sprach öffentlich über Rückenmarksverletzungen und machte sich dafür stark, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in bessere Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote umgesetzt werden.
Dabei sollte seine Geschichte nicht als Versprechen verstanden werden, dass jeder Mensch mit einer Rückenmarksverletzung seine körperlichen Funktionen zurückgewinnen kann. Sein Vermächtnis liegt vielmehr auch darin, Aufmerksamkeit für Forschung, Rehabilitation, Barrierefreiheit und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen geschaffen zu haben.
Persönliches Fazit
Christopher Reeve hat mich vor allem durch seinen Umgang mit einer völlig veränderten Lebenssituation beeindruckt. Für mich macht ihn nicht allein die Rolle des Superman zu einem Helden. Beeindruckend ist vielmehr, wie er seine Bekanntheit nach dem Unfall nutzte, um auf die Situation von Menschen mit Querschnittlähmung aufmerksam zu machen und die Forschung voranzutreiben.
Besonders sein Einsatz für die Rückenmarksforschung und für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bleibt bemerkenswert. Er machte seine persönliche Erfahrung öffentlich und wurde dadurch für viele Menschen zu einer wichtigen Stimme.
Christopher Reeve starb am 10. Oktober 2004 im Alter von 52 Jahren an Herzversagen. Sein Engagement wirkt jedoch bis heute über die Christopher & Dana Reeve Foundation weiter.
Sein Vermächtnis lebt weiter
Die Christopher & Dana Reeve Foundation verbindet bis heute zwei Ziele: die Förderung innovativer Forschung zu Rückenmarksverletzungen und die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Lähmungen und ihren Familien. Damit wird ein Teil der Arbeit fortgeführt, für die Christopher Reeve nach seinem Unfall seine öffentliche Stimme eingesetzt hat.
Christopher Reeve: Superman interview with Jimmy Carter
Christopher D'Olier Reeve[1] (September 25, 1952 — October 10, 2004) was an American actor, director, producer, and writer. He established himself early as a Juilliard-trained stage actor before portraying Superman/Kal-El/Clark Kent in four films, from 1978 to 1987.
On May 27 1995, Christopher Reeve was paralyzed in an accident during the cross country portion of an Eventing competition. He was confined to a wheelchair for the rest of his life.
Although Reeve was tall enough for the role and had the blue eyes and handsome features, his physique was slim. He refused to wear fake muscles under the suit, and instead went through an intense two-month training regimen supervised by former British weightlifting champion David Prowse, the man under the Darth Vader suit in the Star Wars films.The film grossed $300,218,018 worldwide (unadjusted for inflation).[30] Reeve received positive reviews for his performance:
"Christopher Reeve's entire performance is a delight. Ridiculously good-looking, with a face as sharp and strong as an ax blade, his bumbling, fumbling Clark Kent and omnipotent Superman are simply two styles of gallantry and innocence." - Newsweek
"Christopher Reeve has become an instant international star on the basis of his first major movie role, that of Clark Kent/Superman. Film reviewers - regardless of their opinion of the film - have been almost unanimous in their praise of Reeve's dual portrayal. He is utterly convincing as he switches back and forth between personae." - Starlog
Won a BAFTA Film Award for Most Promising Newcomer to Leading Film Roles.
Reeve used his newfound celebrity for good causes. Through the Make-a-Wish Foundation, he visited terminally-ill children. He joined the Board of Directors for the worldwide charity Save the Children. In 1979, He served as a track and field coach at the Special Olympics...
Such a loss....died at age 52 of complications caused by a horse accident.Mehr anzeigen