Inklusion am Arbeitsplatz: Vorteile für Unternehmen und Beschäftigte
Inklusion im Unternehmen ist nicht nur ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit, sondern kann auch die Arbeitgeberattraktivität, die Fachkräftesicherung und die Innovationsfähigkeit stärken. Gerade angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels lohnt es sich für Unternehmen, die Potenziale von Menschen mit Behinderungen stärker in den Blick zu nehmen.
Menschen mit Behinderungen bringen unterschiedliche Qualifikationen, berufliche Erfahrungen und persönliche Kompetenzen mit. Eine inklusive Unternehmenskultur kann dabei helfen, Barrieren abzubauen, Mitarbeitende langfristig zu binden und neue Bewerbergruppen zu erreichen. Auch die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin, dass Unternehmen durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zusätzliche Arbeitskräfte gewinnen und von unterschiedlichen Perspektiven profitieren können.
Inklusion kann Unternehmen dabei unterstützen, vielfältige Talente zu gewinnen und langfristig zu binden.
Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding
Unternehmen, die Inklusion sichtbar und glaubwürdig leben, können ihre Arbeitgebermarke stärken. Eine inklusive Unternehmenskultur zeigt, dass unterschiedliche Lebenssituationen und Fähigkeiten berücksichtigt werden und dass Wertschätzung nicht von einer Behinderung abhängig ist.
Attraktiver Arbeitgeber: Eine gelebte Inklusionskultur kann das Unternehmen für Bewerberinnen und Bewerber attraktiver machen.
Positive Unternehmenskultur: Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit können zu einem wertschätzenden Arbeitsumfeld beitragen.
Mitarbeiterbindung: Gute Arbeitsbedingungen und individuelle Unterstützung können die Zufriedenheit und langfristige Bindung von Beschäftigten fördern.
Glaubwürdiges Employer Branding: Unternehmen können ihre gesellschaftliche Verantwortung sichtbar machen, wenn Inklusion nicht nur kommuniziert, sondern im Arbeitsalltag umgesetzt wird.
Erweiterung des Talentpools und Fachkräftesicherung
Der Arbeitsmarkt verändert sich. Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu finden. Menschen mit Behinderungen gehören deshalb zu einer wichtigen Zielgruppe für eine inklusive Personalgewinnung.
Die Bundesagentur für Arbeit betont, dass Unternehmen die Fähigkeiten und Potenziale von Menschen mit Behinderungen nutzen können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Darüber hinaus können Arbeitgeber bei der Einstellung, Ausbildung und Beschäftigung durch verschiedene Förderangebote unterstützt werden.
Neue Bewerbergruppen: Eine inklusive Personalstrategie erweitert den Kreis potenzieller Bewerberinnen und Bewerber.
Fachkräfte gewinnen: Menschen mit Behinderungen verfügen über unterschiedliche Qualifikationen, Erfahrungen und berufliche Kompetenzen.
Potenziale erhalten: Wenn eine Behinderung während des Berufslebens entsteht, können Anpassungen des Arbeitsplatzes dazu beitragen, Beschäftigung zu erhalten.
Individuelle Lösungen: Technische Arbeitshilfen, organisatorische Anpassungen und Beratung können die Teilhabe am Arbeitsplatz erleichtern.
Die Bundesagentur für Arbeit nennt unter anderem Probebeschäftigung, Eingliederungszuschüsse und Zuschüsse für Arbeitshilfen als mögliche Unterstützungsangebote für Arbeitgeber. Welche Förderung infrage kommt, hängt von der individuellen Situation ab.
Vielfalt kann Innovation und Zusammenarbeit fördern
Inklusive Teams bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Diese Vielfalt kann die Zusammenarbeit bereichern und neue Sichtweisen auf Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsabläufe eröffnen.
Unterschiedliche Perspektiven: Verschiedene Erfahrungen können dazu beitragen, Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Kreative Lösungsansätze: Vielfalt kann neue Ideen und alternative Lösungswege fördern.
Teamarbeit: Eine inklusive Arbeitskultur kann den respektvollen Umgang und die Zusammenarbeit im Team unterstützen.
Barrierearme Produkte und Dienstleistungen: Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen können Unternehmen helfen, Angebote stärker an unterschiedlichen Bedürfnissen auszurichten.
Inklusion ist mehr als die Einstellung von Menschen mit Behinderung
Eine inklusive Arbeitswelt entsteht nicht allein dadurch, dass Menschen mit Behinderungen eingestellt werden. Entscheidend ist auch, dass die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Dazu gehören beispielsweise barrierefreie Arbeitsplätze, zugängliche Informationen, flexible Arbeitsmodelle, geeignete technische Hilfsmittel und eine offene Unternehmenskultur. Auch Führungskräfte und Teams sollten für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beschäftigten sensibilisiert werden.
Unterstützung für Arbeitgeber
Unternehmen müssen inklusive Arbeitsplätze nicht allein organisieren. Verschiedene Stellen beraten Arbeitgeber bei der Einstellung, Beschäftigung und beruflichen Entwicklung von Menschen mit Behinderungen.
Bundesagentur für Arbeit: Die Bundesagentur für Arbeit informiert über Fördermöglichkeiten für Unternehmen, darunter Probebeschäftigung und Eingliederungszuschüsse.
Fördercheck: Mit dem 2026 eingeführten Fördercheck der Bundesagentur für Arbeit können Unternehmen prüfen, welche Förderleistungen möglicherweise infrage kommen.
Integrations- und Inklusionsämter: Sie können bei der beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen beraten und je nach Fall Leistungen zur Arbeitsplatzgestaltung unterstützen.
Integrationsfachdienste: Integrationsfachdienste begleiten Arbeitgeber und Beschäftigte beispielsweise bei der Aufnahme oder Sicherung eines Arbeitsverhältnisses.
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber: Die EAA unterstützen Unternehmen bei Fragen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.
Auch die Aktion Mensch informiert Arbeitgeber über inklusive Arbeitsgestaltung, Fachkräftegewinnung und mögliche Unterstützungsangebote.
Finanzielle Unterstützung und Fördermöglichkeiten
Je nach Ausgangssituation können Unternehmen verschiedene Förderleistungen erhalten. Die Unterstützung kann beispielsweise die Einstellung, Einarbeitung, Ausbildung oder behinderungsgerechte Gestaltung eines Arbeitsplatzes betreffen.
Probebeschäftigung: Unternehmen können Bewerberinnen und Bewerber zunächst im Rahmen einer Probebeschäftigung kennenlernen. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten dafür übernommen werden.
Eingliederungszuschuss: Bei bestimmten Voraussetzungen kann ein finanzieller Zuschuss für die Einarbeitung oder Beschäftigung gewährt werden.
Arbeitshilfen: Für eine behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes können Zuschüsse und technische Hilfen infrage kommen.
Ausbildungsförderung: Für die Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen bestehen ebenfalls verschiedene Unterstützungsangebote.
Unterstützte Beschäftigung: Durch individuelle Begleitung und Qualifizierung kann der Übergang in eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt werden.
Welche Leistung tatsächlich gewährt werden kann, hängt unter anderem von der Behinderung, dem Arbeitsplatz, dem Beschäftigungsverhältnis und dem jeweiligen Rehabilitationsträger ab. Deshalb sollten Unternehmen frühzeitig eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen.
Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe
Für Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen gilt grundsätzlich eine gesetzliche Beschäftigungspflicht für schwerbehinderte Menschen. Die vorgeschriebene Beschäftigungsquote beträgt grundsätzlich fünf Prozent; für kleinere Betriebe gelten besondere Regelungen.
Wird die Beschäftigungspflicht nicht erfüllt, kann eine Ausgleichsabgabe anfallen. Die Zahlung der Ausgleichsabgabe ersetzt jedoch nicht die gesetzliche Beschäftigungspflicht. Die Höhe der Abgabe ist nach der Beschäftigungsquote gestaffelt.
Für Arbeitgeber kann es deshalb sinnvoll sein, sich frühzeitig über die Möglichkeiten einer inklusiven Beschäftigung beraten zu lassen. Die Bundesagentur für Arbeit stellt hierzu Informationen und Beratungsangebote bereit.
Inklusionsbeauftragte können Unternehmen dabei unterstützen, die Interessen schwerbehinderter Beschäftigter zu berücksichtigen und die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im Betrieb zu begleiten. Sie können außerdem als Ansprechperson für Arbeitgeber und Beschäftigte fungieren.
Eine erfolgreiche inklusive Personalpolitik sollte dabei eng mit der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebs- oder Personalrat und weiteren betrieblichen Ansprechpartnern zusammenarbeiten.
Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026
Der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026 zeichnet Unternehmen aus, die Inklusion im Betrieb vorbildlich und innovativ umsetzen. Der Preis wird von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem UnternehmensForum initiiert. Die Bewerbungsphase für 2026 ist inzwischen abgeschlossen; aktuell läuft die Auswahl der Preisträgerunternehmen.
Inklusion lässt sich Schritt für Schritt im Unternehmen umsetzen. Dabei müssen nicht alle Maßnahmen gleichzeitig erfolgen. Wichtig ist ein systematischer Ansatz, der die tatsächlichen Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigt.
Arbeitsplätze prüfen: Wo bestehen bauliche, technische oder organisatorische Barrieren?
Barrierefreie Kommunikation schaffen: Informationen, digitale Anwendungen und interne Kommunikation sollten möglichst zugänglich sein.
Personalgewinnung öffnen: Stellenanzeigen und Bewerbungsverfahren sollten Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen erreichen.
Individuelle Lösungen ermöglichen: Arbeitszeiten, Arbeitsplatzgestaltung oder technische Hilfsmittel können bei Bedarf angepasst werden.
Beratung nutzen: Arbeitgeber sollten Förder- und Beratungsangebote frühzeitig einbeziehen.
Beschäftigte einbinden: Eine inklusive Unternehmenskultur funktioniert besser, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende beteiligt werden.
Fazit: Inklusion kann sich für Unternehmen lohnen
Inklusion am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen und zukunftsorientierten Arbeitswelt. Unternehmen können dadurch neue Potenziale erschließen, ihre Arbeitgeberattraktivität stärken und einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten.
Entscheidend ist, Menschen mit Behinderungen nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt möglicher Unterstützungsbedarfe zu betrachten. Im Mittelpunkt sollten Qualifikationen, Fähigkeiten, Interessen und individuelle Stärken stehen.
Inklusion ist deshalb nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern kann auch ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Personalstrategie sein.
Kleinwüchsig, gehörlos, depressiv: Jobs für Menschen mit Handicap | SWR Doku
Modedesignerin Nadine ist kleinwüchsig, Näherin Yaprak gehörlos und Kadde leidet unter Depressionen: In der Esslinger Hoodie-Manufaktur "WASNI" ist anders sein normal - denn hier nähen Menschen mit und ohne Handicap ...gemeinsam Kapuzenpullis. Wie gelingt das?
Nach 13 Jahren als Betriebswirt in der freien Wirtschaft kündigt Daniel Kowalewski seinen Job und sucht eine Arbeit mit mehr Sinn. Er gründet WASNI: Wenn Anders Sein Normal Ist – ein Inklusionsunternehmen, in dem Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam Kapuzenpullis nähen: Modedesignerin Nadine ist kleinwüchsig, Näherin Yaprak gehörlos und Kadde hat Depressionen. Für Daniel alles Chancen, keine Risiken. Warum?
„Ich glaube, dass Jeder besondere Fähigkeiten hat. Es geht nur darum, herauszufinden, welche das sind“, meint WASNI-Gründer Daniel Kowalewski. So wie bei Kadde: Die 30-Jährige leidet seit ihrem 12. Lebensjahr unter Depressionen; hatte deshalb noch nie einen richtigen Job. Bis sie vor einem Jahr zu WASNI kam: Stück für Stück schaute Daniel, was sie kann und wie belastbar sie ist. Heute ist Kadde angekommen, sagt sie: „Ich hätte mir nie erträumt, dass ich in meinem Leben noch einen Beruf haben darf.“ „Der Möglichmacher“ zeigt, wie Daniel Kowalewski mit Feingefühl, Empathie und Humor ein Unternehmen mit einer besonderen Belegschaft führt und gleichzeitig erfolgreich Hoodies produziert, um so am Ende beweisen zu können: „Inklusion und wirtschaftlicher Erfolg, das geht beides. Und ihr könnt das auch!“
Diese Doku von Helena Offenborn aus der SWR-Reihe "Mensch Leute" trägt den Originaltitel: Der Hoodie-Macher - Jobs für Menschen mit Handicap, Ausstrahlungsdatum im SWR Fernsehen: 01.03.2021. #swrdoku #swr
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
Kleinwüchsig, gehörlos, depressiv: Jobs für Menschen mit Handicap | SWR Doku
Modedesignerin Nadine ist kleinwüchsig, Näherin Yaprak gehörlos und ...
Modedesignerin Nadine ist kleinwüchsig, Näherin Yaprak gehörlos und Kadde leidet unter Depressionen: In der Esslinger Hoodie-Manufaktur "WASNI" ist anders sein normal - denn hier nähen Menschen mit und ohne Handicap ...gemeinsam Kapuzenpullis. Wie gelingt das?
Nach 13 Jahren als Betriebswirt in der freien Wirtschaft kündigt Daniel Kowalewski seinen Job und sucht eine Arbeit mit mehr Sinn. Er gründet WASNI: Wenn Anders Sein Normal Ist – ein Inklusionsunternehmen, in dem Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam Kapuzenpullis nähen: Modedesignerin Nadine ist kleinwüchsig, Näherin Yaprak gehörlos und Kadde hat Depressionen. Für Daniel alles Chancen, keine Risiken. Warum?
„Ich glaube, dass Jeder besondere Fähigkeiten hat. Es geht nur darum, herauszufinden, welche das sind“, meint WASNI-Gründer Daniel Kowalewski. So wie bei Kadde: Die 30-Jährige leidet seit ihrem 12. Lebensjahr unter Depressionen; hatte deshalb noch nie einen richtigen Job. Bis sie vor einem Jahr zu WASNI kam: Stück für Stück schaute Daniel, was sie kann und wie belastbar sie ist. Heute ist Kadde angekommen, sagt sie: „Ich hätte mir nie erträumt, dass ich in meinem Leben noch einen Beruf haben darf.“ „Der Möglichmacher“ zeigt, wie Daniel Kowalewski mit Feingefühl, Empathie und Humor ein Unternehmen mit einer besonderen Belegschaft führt und gleichzeitig erfolgreich Hoodies produziert, um so am Ende beweisen zu können: „Inklusion und wirtschaftlicher Erfolg, das geht beides. Und ihr könnt das auch!“
Diese Doku von Helena Offenborn aus der SWR-Reihe "Mensch Leute" trägt den Originaltitel: Der Hoodie-Macher - Jobs für Menschen mit Handicap, Ausstrahlungsdatum im SWR Fernsehen: 01.03.2021. #swrdoku #swr
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
Inklusion von Menschen mit Behinderung – Kampf um Selbstbestimmung und Akzeptanz | Doku | SRF Dok
Die Inkulsion von Menschen mit Behinderung ist mehr Wunschdenken als ...
Die Inkulsion von Menschen mit Behinderung ist mehr Wunschdenken als Realität. Das zeigen die Geschichten von vier Menschen mit Handicap, die ihre Lebens- und Karriereträume in die eigene Hand nehmen, ...aber täglich für ihr Recht auf Selbstbestimmung und Akzeptanz kämpfen müssen.
👉 Möchtest du bei uns ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns an: dokonline@srf.ch
Mehr zum Video
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Alle haben sich Ziele gesetzt, die auf den ersten Blick unrealistisch scheinen. Der körper- und sprechbehinderte Islam Alijaj will in den Nationalrat. Die nahezu blinde Geologin Barbara Müller kämpft für die Berufung zur Uni-Dozentin. Der Paraplegiker David Mzee fightet für eine Festanstellung als Sportlehrer und der muskelkranke Amir Gashi für seine internationale DJ-Karriere.
Sie sind Menschen mit Behinderungen, die sich von nichts und niemandem daran hindern lassen wollen, ihre Lebens- und Karriereträume zu verwirklichen. Ihr wahres Handicap ist aus ihrer Sicht nicht ihre Beeinträchtigung, sondern die fehlende Gleichstellung in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt. Was läuft da schief? Und wieso tun sich viele schwer, wenn Behinderte auf Selbstbestimmung pochen und diese einfordern?
Fast zwei Jahre lang hat SRF «DOK» die Protagonistin und die drei Protagonisten des Films begleitet und zieht nun Bilanz: Wer von ihnen hat seine scheinbar unrealistischen Ziele erreicht? Wer nicht – und weshalb nicht?
▪ Ein Film von François Loriol
▪ Kamera: Dominic Hiss, Michael Gerber, Gery Gafner
▪ Ton: Daniel Rostetter, Remo Häberli, Torsten Goddon, Simon Manetsch
▪ Musik: Amir Gashi/Livio Beroggi - «Das Hertz»
▪ Schnitt: Simon Keller
▪ Produktion: Monika Zingg
▪ Leitung: Daniel Pünter
Kanalinfo:
Die Teams von SRF Dokus & Reportagen berichten faktentreu, verzichten auf «scripted reality» und sind der journalistischen Redlichkeit verpflichtet. Das Credo der Redaktion: Wir zeigen das Leben in all seinen Schattierungen.
Ausbildung in einem Inklusionsunternehmen. MehrWert inklusive
#INKLUSIONUNTERNEHMEN bieten vielfältige Ausbildungs- und ...
#INKLUSIONUNTERNEHMEN bieten vielfältige Ausbildungs- und Karrierechancen für Menschen mit und ohne Behinderung. Ob Gartenlandschaftsbau, Handel oder IT, es gibt sie in fast allen Berufsfeldern. Ihre Besonderheit: In Inklusionsunternehmen arbeiten Menschen ...mit und ohne Behinderung zusammen – gleichberechtigt und inklusiv. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt und echte Vielfalt wird gelebt. Das Video gibt es auch mit Gebärdensprache: https://www.youtube.com/watch?v=e3U3yHPi-XY&tMehr anzeigen
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Inklusion am Arbeitsmarkt: Samuels Erfolgsgeschichte I 37 Grad
Samuel Wunsch hat jahrelang in einer Werkstatt für Menschen mit ...
Samuel Wunsch hat jahrelang in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet und lehrt heute an der Universität Kiel – am bisher einzigen Institut für Inklusive Bildung.
Samuel gehört zu den ersten Bildungsfachkräften, die es mit Förderschulabschluss als Lehrende an die Universität geschafft haben. In ihren Seminaren sensibilisieren sie Studierende für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. In der dreijährigen Qualifizierung zur Bildungsfachkraft am eigens gegründeten Institut für Inklusive Bildung hat Samuel seine Berufung gefunden. Samuel hat gelernt, Vorträge zu halten und sich mit anderen auszutauschen. Mit seiner Arbeit möchte er erreichen, dass nicht mehr über Menschen mit Behinderungen gesprochen wird, sondern mit ihnen. Deshalb versucht er, Lehramtsstudierenden zu vermitteln, wie Inklusion aus Sicht eines Betroffenen wie ihm aussehen sollte. Während seiner zehnjährigen Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen konnte sich Samuel beruflich nicht weiterentwickeln. Er ist glücklich, durch die Arbeit als Bildungsfachkraft an Hochschulen in Schleswig-Holstein nun endlich auf dem ersten Arbeitsmarkt angekommen zu sein.
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Willkommen bei 37 Grad – dem offiziellen YouTube-Kanal der bekannten TV-Reportage im ZDF. Bei uns erzählen Menschen ihre Geschichte. Echt, ehrlich, intensiv. Montags und mittwochs gibt's Storys mitten aus dem Leben.
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Regie: Sina Groß
Kamera: Michael Schröder
Ton: Franziska Schmidt
Schnitt: Sebastian Kerz
Redaktion ZDF: Jan-Manuel Müller
Produktion ZDF: Corinna Rebstock
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Bauernhof für alle! - Inklusives Wohnen im Mehrgenerationenhaus | WDR Doku
Carolin Feismann hat aus einem verfallenen Bauernhof im Münsterland ...
Carolin Feismann hat aus einem verfallenen Bauernhof im Münsterland eine Oase erschaffen – für Menschen mit besonderen Bedürfnissen: Annika, eine junge Mutter mit Autismus-Spektrum-Störung, lebt hier mit ihrem Sohn. Genau ...wie die körperlich eingeschränkte Seniorin Lena.
Dazu kommen 50 Tiere, 15 Mitarbeitende und Familie Feismann selbst. Hier finden alle die Gemeinschaft und Unterstützung, die sie brauchen.
Geschaffen hat Carolin diese besondere Hofgemeinschaft aus „gepflegtem Schrott“, wie ihr Mann Stefan meint. Schon als Kind träumte Carolin von einem Bauernhof mit vielen Tieren. Als sie im münsterländischen Darup eine Hofruine aus dem Jahr 1882 entdeckt, entscheidet sie sich, aus ihrem Traum Realität werden zu lassen. Ihr Mann Stefan ist zunächst nicht begeistert, denn die beiden haben kürzlich ein Haus für sich und ihre zwei kleinen Kinder gekauft und kommen gerade so über die Runden. Doch Carolin bleibt hartnäckig. Schließlich nehmen die zwei ihren Mut zusammen und sehr viel Geld bei der Bank auf. Das Ergebnis - nach jahrelanger Sanierung - kann sich sehen und erleben lassen: Ein Bauernhof für alle, mit inklusivem Wohnen im Mehrgenerationenhaus.
Neben Familie Feismann und ihren Mitbewohnerinnen finden hier auch Familien einen friedlichen Ort, die ein Kind mit einer lebensverkürzenden Krankheit haben. Auf dem Bauernhof können sie Kraft sammeln, ausruhen oder auch die letzten Tage ihres Kindes verbringen. Durch den Kontakt mit den Tieren fühlen sich die Kinder sofort geborgen. Über 50 Tiere haben Carolin Feismann und ihr Mann Stefan mittlerweile: Hühner, Pferde, Meerschweinchen, Schafe – Tiere, mit denen Begegnung einfach und ohne Worte möglich ist.
Für ihre Vision von einem tiergestützten Kinderhospiz musste sich Carolin gegen viele Widerstände durchsetzen. Der Hof soll sich ohne staatliche Unterstützung halten. Die Verantwortung, die auf Carolin lastet, ist enorm. Sie ist den ganzen Tag auf Achse, telefoniert, kocht, managt. Und ihre Ideen und Pläne nehmen kein Ende.
Carolin Feismann hat auf ihrem Bauernhof eine Lebensaufgabe gefunden, die auch mit ihren früheren Erfahrungen als Buschpilotin in Kriegsgebieten zu tun hat: „Du musst das erschaffen, was Menschen Frieden und Sicherheit gibt. Wenn du Frieden willst, musst du Frieden leben“.
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🎥 Ein Film für Menschen hautnah von Julia Horn.
Dieser Film wurde im Jahr 2024 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
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📺 Mehr Dokus in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/yt_doku?yt=d
Alma und Sam träumen als junge Menschen mit Behinderung von echter Arbeit und echter Teilhabe. Sie möchten jenseits ...von Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten – und kämpfen um Inklusion und Gleichberechtigung. Dirk und Petra kämpfen um angemessene Bezahlung und Sarah und Kazim für eine Reform der Werkstätten von innen. Sie alle kämpfen dafür, die Wahl zu haben.
David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino – aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten. Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung Teil der Filmwelt sein können. Cindy ist gehörlos und in einer gehörlosen Familie aufgewachsen. Ihre Gehörlosigkeit wurde im frühen Kindesalter festgestellt. Heute lebt sie mit Cochlea-Implantat, Gebärdensprache ist ihre Muttersprache. Sie betont, dass ein Cochlea-Implantat keine Pflicht sein darf, sondern eine individuelle Entscheidung bleiben muss. Als Schauspielerin setzt sie sich dafür ein, dass gehörlose Rollen von gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt werden. Athena verliert ihr Gehör nach mehreren Hörstürzen in jungen Jahren. Ärztlich wird ihr ein Cochlea-Implantat nahegelegt, doch sie entscheidet sich bewusst dagegen und wählt Gebärdensprache und die gehörlose Community.
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Willkommen bei 37 Grad – dem offiziellen YouTube-Kanal der bekannten TV-Reportage im ZDF. Bei uns erzählen Menschen ihre Geschichte. Echt, ehrlich, intensiv. Montags und mittwochs gibt's Storys mitten aus dem Leben.
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Regie: Aljoscha Hofmann
Kamera: Markus Ott
Ton: Alfred Tesler
Schnitt: Elisa Gonzalez Romswinkel
Redaktion ZDF: Wolfgang Danner
Produktion ZDF: Christian Stachel
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Fachtag „Gute Worte“ | Inklusion in München | Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)
Der Filmbeitrag begleitet einen Fachtag zur Umsetzung der ...
Der Filmbeitrag begleitet einen Fachtag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in München und gibt Einblicke in die gemeinsame Arbeit an mehr Inklusion und Teilhabe.
Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Austausch und gemeinsames ...Lernen von Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten. In Workshops werden zentrale Themen wie Kommunikation, aktives Zuhören, Selbstbestimmung und das Setzen persönlicher Grenzen bearbeitet. Dabei entsteht ein praxisnaher Blick darauf, wie Inklusion im Alltag konkret gestaltet werden kann.
Der dokumentarische Filmbeitrag zeigt, wie durch unterschiedliche Perspektiven neue Formen des Miteinanders entstehen können. Besonders das Tandem-Prinzip in den Workshops verdeutlicht, wie Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelingen kann.
Ein kulturelles Element des Fachtages ist eine Improvisationsperformance, die den Tag auf kreative Weise begleitet und die Teilnehmenden aktiv einbezieht.
Der Filmbeitrag ist Teil der Dokumentation zur Umsetzung des Aktionsplans der UN-Behindertenrechtskonvention in München und zeigt Ansätze für eine inklusive Stadtgesellschaft, in der Teilhabe selbstverständlich wird.
Ich bin Sozialdemokrat und habe diesen Blog erstellt, um über das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu informieren. Dabei geht es um Probleme im Alltag, wie zum Beispiel barrierefrei zugängliche Gebäude. Außerdem berichte ich über Schwierigkeiten in der ÖVP und gebe viele weitere Informationen zur Unterstützung von Menschen mit einem Handicap. Ich selbst habe ADHS, was mich ebenfalls zu den Menschen mit Behinderungen zählt.